Das neue Semester ist schon fast wieder bei der Halbzeit angelangt und auch die Erstsemester sollten sich so langsam an der THM eingelebt haben.
Da ist auch wieder Zeit für “studentische Freizeitaktivitäten”, wenn du also interessiert am Betriebsystem Linux bist oder dich gar seit einigen Jahren schon damit befasst, bist du eingeladen dich uns anschließen und deinen Linux-Projekt in der FriLUG freien Lauf zu lassen.
Demnächst gibt es auch wieder eine FriLUG-Sitzung der Termin wird rechtzeitig veröffentlicht!
Ein kurzes Tutorial zu “how to Flash a Linksys WRT54GL to DD-WRTwith TFTP”.
Normalerweise lässt sich der Router ja ohne weitere Probleme aus dem Menü heraus flashen, doch ist da mal etwas schief gelaufen oder ist die Firmware mit einem “Branding” versehen ist dies oft nicht möglich.
Sollte also der normale Weg nicht funktionieren geht ihr wie folgt vor:
Ihr benötigt ein TFTP Tool, ich habe das ganze unter kubuntu durchgeführt, dort könnt ihr euch das Tool im Softwarecenter holen oder im Terminal über apt-get.
Den Router resetet ihr nochmal und schließt den PC per Kabel an. Die IP des PCs vergebt ihr am besten fest im Netz des Routers (Standard 192.168.1.1) also 192.168.1.* .
Um sicher zu gehen das ihr die IP richtig gewählt habt, nochmal ein kurzer Ping an die IP des Routers, bekommt ihr eine Antwort kann es losgehen!
Das größte Problem beim flashen ist der kurze Zeitraum in dem der Router die Firmware annimmt, deshalb müsst ihr wie folgt vorgen:
WICHTIG Für den initial-flash die Mini-Firmware wählen!!!!
>tftp 192.168.1.1
>binary
>rexmt 1
>timeout 60
>put dd-wrt.v##_####_######.bin (den Namen der Firmware Datei)
WICHTIG letzte Zeile nicht mit ENTER bestätigen!!!
Nun den Router vom Strom nehmen und wieder anschließen, sobald euer PC wieder die Verbindung aufgebaut hat, die letzte Zeile bestätigen, wenn ihr schnell genug gewesen seit wird nun die Firmware übertragen und installiert. Es kann allerdings auch ein paar Versuche benötigen…
Hinweis:
In dem Tutorial wird die Erstellung einer einfachen Samba Freigabe auf Betriebssystem Debian erklärt. Es wird nicht näher auf Benutzerberechtigungen eingegangen. Es wird jedem gestattet auf die Freigabe zuzugreifen:
lesen
schreiben
löschen
Installation Samba
Zunächst müssen wir auf unserem Debian Server Samba inkl. der notwenigen Abhängigkeiten installieren:
apt-get install samba
Sicherung Konfigurationsdatei (optional)
Während der Installation von Samba wird eine Standard Konfigurationsdatei in dem Verzeichnis “samba” unter
/etc/samba/smb.conf
angelegt.
Es empfiehlt sich eine Sicherung der Datei mit dem Befehl
mv /etc/samba/smb.conf /etc/samba/smb.bak
Anlegen / Editieren Konfigurationsdatei
Wir erstellen einen neue Konfigurationsdatei “smb.conf” und erstellen die gewünschte Freigabe
Nach einigen Umräum-/Umbauarbeiten präsentiert sich die FriLUG nun so langsam in neuem Glanz. Ihr seid jederzeit herzlich eingeladen zu klopfen und einfach mal reinzuschauen! Wenn es irgendwelche Fragen zu Linux und der Wahl der Richtigen Version gibt, helfen wir euch gerne weiter, genauso natürlich bei allen anderen Fragen zum Thema Linux.
BTW: Als kleiner Hinweis dieser Bericht wurde mit der WordPress App for Android erstellt, erster Eindruck auf jeden Fall ganz nette Sache
Netzwerkfreigabe auf NAS oder Windows-Client (Zugriffsrechte: jeder)
Debian Client
Um in einem Windowsnetzwerk mit einem Debian-Client auf eine Freigabe (Bsp.: //xxx.xxx.xxx.xxx/freigabename) zugreifen zu können, muss die Freigabe vorher mit Hilfe des Softwarepaketes “smbfs” eingebunden/gemountet werden.
Hierzu müssen folgende Schritte durchgeführt werden:
Verzeichnis anlegen (In diesem werden die Dateien der Freigabe anschließend angezeigt)
Bisher hatten wir unsere virtuellen Server immer “lokal” auf dem Proxmox-Server gespeichert. Das ist auf der einen Seite sehr komfortabel und funktioniert auch ohne Probleme, auf der anderen Seite spielt man die Vorteile eines Proxmox-Servers damit nicht ganz aus.
Proxmox wurde, wie VMWare ESXi auf den Zugriff auf Netzwerkspeicher ausgelegt. Das spürt man auch in fast jedem Menü des neuen Webinterfaces. So wird auch erst das automatische Backup mit NFS-Shares nutzbar. Manchmal ist es eben gut, den Administrator dazu zu zwingen, sich über eine Backup-Lösung gedanken zu machen, die nicht auf der ausführenden Hardware liegt.
Wie einfach manche Dinge unter Linux sind, überrascht dann doch immer wieder. Auf einer seperaten Hardware, haben wir ein minimales Debian 6.0 installiert und auf den neusten Stand gepatched. Den NFS-Daemon installiert man mittels apt-get und dem Befehl:
Der Aufbau ist simpel:
Der erste Abschnitt definiert den freizugebenden Ordner.
Der zweite Abschnit regelt, aus welchem Netz oder einzelnen IPs zugegriffen werden kann.
Der dritte Abschnitt beschreibt die Zugriffsrechte, in unserem Fall “Alles erlaubt”.
Den Dienst neustarten mittels: root@nfs-server:/etc# /etc/init.d/nfs-kernel-server restart
und dann ist der “Export” bereits aktiv. Innerhalb vom Proxmox-Webinterface können wir diesen nun unter der Angabe der NFS-Server IP hinzufügen und dann direkt als Storage für Templates, Backups, VMs, und ISOs verwenden.
Wer noch nichts geplant hat, ist herzlich eingeladen am 23.06.2012 zur THM zu kommen. Auch die FriLug ist an diesem Tag für euch geöffnet. Schaut einfach mal rein.
Nachdem wir erfolgreich einen Proxmox Server eingerichtet haben, entschieden wir uns für den Einsatz von WordPress als Basis für unseren neuen Webauftritt.
Als nächstes Projekt wird in den nächsten Wochen ein Groupware-Server auf Basis von
EGroupware erstellt werden.
Der Installationprozess und die Konfiguration werde ich hier dokumentieren, also wenn es euch interessiert schaut öfters mal vorbei… Der Beitrag wird wachsen